Das Konkordat von 1801 legte das Datum für das Epiphaniasfest auf den 6. Januar fest. An diesem Tag wird des Besuchs der Heiligen Drei Könige Caspar, Melchior und Balthasar an der Krippe in Bethlehem gedacht.
So wird in Frankreich jedes Jahr zu diesem Termin die Tradition des „Galettes des Rois“ gepflegt. Wer eine kleine Porzellanfigur
(früher fève, dicke Bohne) in seinem Stück Galette findet, wird mit einer Pappkrone gekrönt und damit König oder Königin. Die so Geehrten können sich eine Partnerin oder einen Partner wählen und werden als königliches Paar gefeiert.
26 Mitglieder und Freunde folgten am 8. Januar der Einladung, um diesen Brauch zu leben. Im Kantor-Helmke-Haus wurden mit großem Appetit fünf kalorienreiche „Galettes“ serviert und bis auf den letzten Krümel verzehrt. Die napoleonischen Zeiten sind vorbei und so wurde nicht nur ein König, eine Königin gekrönt, sondern man ließ fünf königliche Paare hochleben.
Wie es der Anlass fordert, hatten fleißige Helfer dem Raum mit Wand- und Tischdekorationen ein französisches Flair gegeben. Ebenso wie diese verdienen die drei Bäckerinnen der Galettes großes Lob.
Bei regem Gedankenaustausch, einem oder mehreren Gläschen Wein verging die Zeit wie im Flug. Alle freuen sich auf die Wiederholung im nächsten Jahr.
“Galette des Rois” 2024
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